Zwei erotische Geschichten von Dario Fo:
„Das Flattermäuschen“ + „Lucius und der Esel“
Die Geschichten können auch einzeln gebucht werden.
Für Erwachsene
Dauer: 50 Minuten und 40 Minuten. Eine Pause kann eingeschoben werden.
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Inhalt:
"Das Flattermäuschen"
Der junge Ziegenhirte Giavan Pietro lebt mit mit seinen Tieren ganz allein auf einem Berg.
Verstärkt wird seine Menschenscheu vom Großgrundbesitzer, der Giavan einredet,
alle Frauen hätten ein Tierchen unterm Rock , das wie eine Falle zuschnappen kann.
Als der Alte stirbt, hinterlässt er sein Geld dem Ziegenjungen, der damit zum begehrt-
esten Junggesellen der Gegend wird.
Eine irrwitzige Verwechslungskomödie beginnt, aber da die Geschichte ursprünglich
im 11. Jahrhundert von einer umherziehenden Spielfrau erfunden und aufgezeichnet wurde, entfaltet sie bei aller Derbheit ungewöhnlich poetischen Charme.
"Lucius und der Esel"
Diese Geschichte wurde einer Schrift aus dem 2.Jahrhundert nach Christus ent-
nommen und von Dario Fo in der ihm üblichen bühnen-wirksamen Weise be-
arbeitet. Bei der Hauptfigur handelt es sich um einen jungen Mann, der unter
heftigsten phallokratischen Phantasien leidet: er träumt davon, sich in einen Vogel verwandeln und fliegen zu können, um erotische Abenteuer zu erleben.
Zu dem Zweck möchte er nach Thessalien reisen, wo es Magier und Magierinnen
geben soll, die sich in Adler und verschiedene andere Tiere verwandeln können.
Als er in einer magischen Mondnacht eine Hexe bei der Verwandlung belauscht
und sich endlich am Ziel seiner Wünsche wähnt, warnt die Zofe ihn zwar noch: „Tu
das nicht, du kennst die Magie nicht!“ – aber sie kann das Unglück nicht mehr auf-
halten...
Spiel: Suzan Smadi
Regie: Alberto Garcia Sanchez
Technik: Podesthöhe 40 cm. (kann auch ohne Podest gespielt werden.)
Verdunkelung.
Spielfläche: 3 m x 3 m.
Scheinwerfer können mitgebracht werden
Open-Air geeignet
Presse:
„Wiehernde Pferde, heulende Wölfe, Trommeln mit Beschwörungscharakter,
krächzende und liebliche Stimmen, und doch nur eine Person zu sehen? Das
ist der sprachlichen und körperlichen Verwandlungskunst Suzan Smadis zu
verdanken. Sie bietet ein Kopfkino ohne Bühnenbild, ohne Kostüme, rein
akustisch.Sie stimuliert die Phantasie und lädt ein zum Abtauchen in eine
Welt der Worte und Klänge.“
Stuttgarter Nachrichten