Fabulöses
„Wiehernde Pferde, heulende Wölfe, Trommeln mit Beschwörungscharakter, krächzende und liebliche Stimmen, und doch nur eine Person zu sehen? Das ist der sprachlichen und körperlichen Verwandlungskunst Suzan Smadis zu verdanken. Sie bietet ein Kopfkino ohne Bühnenbild, ohne Kostüme, rein akustisch.
Stuttgarter Nachrichten
„Suzan Smadi begeisterte als wandlungsfähige Erzählerin. Für sie war es ein Leichtes, mit ihren auffordernden Blicken: „Was denn, ich soll ihnen jetzt eine Geschichte erzählen?“ und hie und da eingestreuten Fragen: „Jetzt wollen Sie wohl wissen, wie es weitergeht?“ das Publikum neugierig zu machen.“
Rund um Heidelberg
„Durch die Darstellung von Suzan Smadi werden auch die derbsten Situationen zur poetischen Szenerie. Pures Können, vollkommene Beherrschung von Stimme und Körper machten die knapp eineinhalbstündige Veranstaltung zum akustisch-optischen Vergnügen.“
Bietigheimer Zeitung
„Nur eine erhellte Fläche, davor ein Stuhl – das ist die Aktionsfläche von Suzan Smadi. Von hier aus schlägt sie ihr Publikum in Bann, die schlanke Brünette im schwarzen Kleid.
Dario Fo`s Erzählungen sind wie Partituren, die Smadi mit allen Angaben präsentiert. So greift sie zurück auf eine bei uns fast vergessene Erzählkultur. „
Neue Osnabrücker Zeitung
„Dario Fo ist bekannt dafür, dass er in seinen Werken die Mächtigen geißelt und so den Unterdrückten ihre Würde wiedergibt. Und das in einer Mischung von Lachen und Ernst, mit der er Übergriffe und Ungerechtigkeiten der Gesellschaft deutlich macht. Bei genauerer Betrachtung traf dies auch auf die beiden Geschichten zu, die Suzan Smadi in der Freistetter Stadthalle aufgeführt hatte.
Es war die Erzählkunst von Suzan Smadi, die letztlich die Zuschauer in ihren Bann zog und sie miterleben ließ, wie durch Sprache, Mimik und Gestik plötzlich die eigenen Gedanken Flügel erhalten und man sich mitten in einer Welt der Phantasie befindet.“
Rheinauer Nachrichte