Die Weihnachtsgans Auguste


von Friedrich Wolf

Figurentheater / Schauspiel / Live-Musik für Kinder von 4 bis 10 Jahren und für Familien

Dauer: 40 Minuten

Der Opernsänger Luitpold Löwenhaupt hat bereits im November vorsorglich eine fünf Kilo schwere Gans gekauft – eine Weihnachtsgans. Dieser respektable Vogel soll den Festtisch verschönen, mit Rotkraut und Äpfeln gefüllt und mit guter brauner Bratensoße übergossen. Aber – die Zeit bis Weihnachten ist lang und die Winternächte sind kalt. So freunden sich die Kinder der Familie – und vor allem der kleine Peter – mehr und mehr mit der Gans an, bis sie sogar heimlich in seinem Bett übernachten darf. Als Vater Löwenhaupt die Gans tatsächlich schlachten will, passieren einige unerwartete Dinge –

Spiel: Suzan Smadi
Musik: Birgit Maier-Dermann

Bühnenmaße
– eine Spielfläche von 4 m Breite x 4 m Tiefe (es kann auch auf einer kleineren Fläche gespielt werden; Minimum 4 m Breite x 3,50 m Tiefe)
– normale Raumhöhe

Das meint die Presse

Hildrun Kastner schüttelt als Hausmädchen summend und in sich lächelnd die Kopfkissen auf, spielt auf der Querflöte und dem Xylofon zart und leise „Gloria in Excelsis Deo“ und „Kling Glöckchen Klingeling“ an, bis –ja, bis, der schrille Opernsänger Luitpold Löwenhaupt (Suzan Smadi) ins Geschehen poltert und einige Lieder trällert. Nur seine Arien im Kopf, hat er bereits im November vorsorglich eine fünf Kilo schwere Gans gekauft, die er mästen möchte, damit ein schöner, fetter Festtagsbraten daraus wird. Bis Weihnachten soll Auguste in einer Kiste im Kartoffelkeller ihr Quartier beziehen. Weil es der Gans dort unten aber schlecht geht, besteht das kleine Peterle (Löwenhaupts Söhnchenh) hartnäckig darauf, dass „Gustje“, so ihr Kosename, im Kinderzimmer schlafen darf. „ „Glaubt ihr, ich habe die Gans als Spielzeug gekauft?!“, wettert Luitpold Löwenhaupt. Nach einem gescheiterten Versuch, Auguste gewaltsam zu töten, kommt Luitpold auf die Idee, sie mit mit einem Medikament einzuschläfern. Doch als Gustje bereits gerupft ist, kommt sie wieder zu Bewusstsein und wird mit Zuneigung und einem roten Strickpullover gerettet.

In einer Mischung aus kurz angespielten Weihnachtsliedern, lebendigen Textpassagen und einem liebevollen und dezenten Bühnenbild, erzählte und spielte Suzan Smadi in wechselnden Rollen die Geschichte um die Gans Auguste. Schön, dass bei der Aufführung auf unnötige Effekte verzichtet wurde. Still und konzentriert verfolgten die Kinder das Geschehen auf der Bühne.