Briefe vom Maulwurf an den Hasen


Inspiriert von „Briefe vom Eichhorn an die Ameise“ von Toon Tellegen

Premiere im FITZ, Zentrum für Figurentheater Stuttgart, gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden Württemberg; unter anderem gezeigt bei: Figurentheaterfestival „Maskenada“ (Lu) / Figurentheatertage Pforzheim / Kindertheatertage Rechberghausen / Internationales Figurentheaterfestival Wels (A)

Für Kinder von 4 bis 9 Jahren (Figurentheater und Schauspiel im Zelt)

Dauer: 50 Minuten

+ ein Arbeitsblatt zur Vor- und Nachbereitung (pdf 1,1mb)

Theaterpädagogische Begleitmappe (pdf, 4,2mb)

 

Inhalt:
Jeden Morgen, wenn die Sonne aufgeht und der Tau auf dem Salat glitzert, macht Herr Hase seine Morgengymnastik.
Dann kümmert er sich um die Möhren, schaut nach, ob sie über Nacht gewachsen sind und begießt sie aus einer roten Gießkanne.
Die Wassertropfen laufen an den Möhrenwurzeln entlang unter die Erde und dort tropfen sie – ja worauf denn wohl? Auf einen schlafenden Maulwurf vielleicht, der davon aufwacht und das gar nicht lustig findet? Genau!
Und was tut ein nasser Maulwurf, wenn er sich ärgert und nicht mehr einschlafen kann? Er schreibt einen Beschwerdebrief? Genau!

In dieser interaktiven Geschichte wird mit viel Liebe zum Detail erzählt, wie Kommunikation Konflikte entschärfen kann.

– Nach der Aufführung gibts noch ein Tässchen Tee und dann wird ein Ballon steigen gelassen mit einem Brief, den alle Kinder unterschrieben haben

Spiel und Idee: Suzan Smadi und Inga Töpperwien
Ausstattung: Inga Töpperwien
Regie: Johanna Pätzold

Technik:
6m Länge, 3m Breite, Lichte Höhe: 3,15m
keine Verdunkelung, keine Podeste
Scheinwerfer werden mitgebracht
Zuschaueranzahl begrenzt: bei Gruppen 60 Kinder plus 2 / 3 Begleitpersonen,
im freien Verkauf 50 Kinder und Erwachsene gesamt

Open-Air geeignet

Presse:
„Mucksmäuschenstill und sichtlich gespannt verfolgten die Kinder das schöne Spiel, in dem Zwist und Streit, Versöhnung und gemeinsame Freude thematisiert wurden.“
Hohenloher Nachrichten

Das schreibt die Presse

„Einfallsreich und liebevoll stellten Inga Töpperwien und Suzan Smadi den hellen Tag des Hasen und die dunkle Nacht des Maulwurfs dar. Mit wenigen Mitteln nahmen die beiden Akteurinnen die aufmerksamen Schüler mit hinein in die Welten von oben und unten. Mucksmäuschenstill und sichtlich gespannt verfolgten die Kinder das schöne Spiel, in dem Zwist und Streit, Versöhnung und gemeinsame Freude thematisiert wurden.“

„Anlässlich des landesweiten Literatur-Lese-Festes wurde „Im Geschichtenzelt – Briefe vom Maulwurf an den Hasen“ gezeigt, eine packende, spannende und lustig-lehrreiche Geschichte.“

„Das ist ja eine Einladung“, wunderte sich der Hase über das Schreiben des Maulwurfs. Zwischen Monduntergang und Aufgang der Sonne trafen sich die beiden Tiere im Möhrenbeet zu einer Tasse Tee und einem Stück Kuchen, anschließend ging es gemeinsam in den Urlaub. Eine Fahrt ins Gebirge, die so am Beginn der Erzählung noch nicht denkbar gewesen wäre.“

„Viel Beifall von Groß und Klein belohnte die Originalität und Umsetzung der Geschichte.“

„Das Konzept, so etwas wie eine Kammerspielatmosphäre im Geschichtenzelt zu erschaffen, zieht die Kinder augenblicklich in den Bann der Präsentation. Am Ende steht eine sehr menschliche Botschaft: Hase und Maulwurf knüpfen Kontakt, trinken gemeinsam Tee, fahren sogar zusammen in Urlaub, grüßen per Post aus dem Riesengebirge und liefern damit die Inspiration für die Pointe des Stücks – einen eigenen kleinen Brief, den die beiden Schauspielerinnen mit einem Ballon in den Himmel entlassen.“

„Eine tolle Idee, dieses Zelt: Es schafft für die Geschichte vom Maulwurf und dem Hasen eine dichte und intime Atmosphäre – in der Stunde, die das Stück dauerte, war es mucksmäuschenstill. Die beiden Hauptpersonen, die Handpuppen Hase und Maulwurf, zwei Nachbarn, sind hinreißend in ihrer Tollpatschigkeit und wachsen den kleinen Zuschauern sofort ans Herz. An alles haben die beiden Schauspielerinnen bei ihrer bezaubernden Inszenierung gedacht. Da gibt es im Miniaturformat ein Karottengärtchen auf der Bühne, mulmig aufgeworfene Erde für den Maulwurf und angedeutetes Wasser in seiner Wohnung. Sogar Sonne und Mond sind vorhanden. Das alles ist so lebendig, so bunt und kindgerecht inszeniert, dass die Kleinen wie gebannt sind.“